16 März 2009 - 11:14Münchener Unternehm IP-Com verklagt HTC und Nokia auf 12 Milliarden Euro.

Das Münschener Unternehmen IP-Com verklagt HTC und den Giganten Nokia wegen Verletzng von Patentrechten. Grund für diese Klage sind einige Patente, welche IP-Com inne hat und wofür HTC und Nokia nicht zahlen wollen. Bei eines dieser Patente soll es sich um eine bestimmte UMTS-Funktionstechnik handeln. Diese soll vorallem durch das Betriebssystem „Android“ unterstütz werden. Durch die Klage soll HTC der Verkauf von Handys untersagt werden, welche über diese UMTS-Funktion verfügen.

Kommt die Unternehmen HTC und Nokia den Aufforderungen von IP-Com nicht nach dann will das Münchener Unternehmen einen Verkaufsstopp von Google-Handys in Deutschland über das Landgericht Mannheim bewirken. Von dieser Klage sind alle Unternehmen betroffen die ein Handy mit dem Betriebssystem „Android“ verkaufen also auch Fodafone die das zweite Google- Handy auf den Markt bringen wil:

In einem Interview außert sich Christoph Schoeller Geschaftsführer von IP- Com gegenüber der sueddetschen.de zu den Vorwürfen der Patentverletzung. Er fordert die Einstellung des Verkaufes der Handys, wenn HTC und Nokia wenn sie die erforderlichen Gebühren nicht zahlen. Die Gebühr beläuft sich auf 5 % des gesamten Umsatzes d.h. er fordert 12 Milliarden Euro für die Patente.

Nokia weist jegliche Patentverletznugen von sich und sucht nach einer alternativenn Lösung mit einer anderen Technik. Dieses wird auch sicherlich günstiger sein als 12 Milliarden Euro. IP-Com hatte bereits 2008 eine Klage gegen Nokia in gleicher Sache bewirkt jedoch bisher ohne Erfolg.

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