13 Februar 2009 - 9:55Droht dem IT-Konzern Palm eine Klage von Apple?

Presseberichten zu Folge könnte dem Smartphone- Hersteller Palm eine Klage von Apple drohen. Der Grund dafür ist die Ähnlichkeit des erst vor kurzen veröffentlichten Smartphones Pre mit dem webOS Betriebssystem. Manche Elemente der Bedienung sind mit die des iPhones von Apple gleich zu setzten bzw. ähneln sich im großen Maße. Als makantes Beispiel wird hier vorallem die Multi Touch-Bedienung des Browers mit zwei Fingern betrachtet. Diesbezüglich sind die beiden Betriebssysteme auffälig ähnlich. Noch ist es nicht offiziell das Apple Cheff Tim Cook Palm als Gegener ausgesprochen hat, jedoch ist dieses nicht abwegig. Nach „Spiegel Online“ wiegt sich Palm Chef Ed Colligan in Sicherheit und aüßert, dass man selber über hunderte von Patenten für Smartphone-Technologien verfüge und man könne mit einer Gegenklage aufwarten.

Das gleiche könnte auch Google passieren. Das Betriebssystem Android, welches auf den neuen Google Handys G1 vertreten ist, weist ebenfalls die von Apple patentierte Multi Touch Funktion auf. Angeblich wurde von Apple veranlasst die Multi Touch Funktion im Android Betriebssystem zu deaktivieren. Google soll der Aufforderung nach gekommen sein mit der Begründung die Zusammmenarbeit mit Apple nicht zu gefährden. Das iPhone von Apple unterstützt ja einige Services von Google wie Googlemaps und die Google suche. Ein Zusätzlicher Grund dafür, dass Google sich bereit erklärt hat die Multi Touch Funktion deaktiviert wird könnte die tatsache sein, dass der Vorsitzende von Google Eric Schmidt ebenfalls im Aufsichtsrat von Apple sitzt.

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4 Februar 2009 - 11:54Das Handy als ständiger Begleiter und multimedialer Alleskönner für Jugendliche

Die meisten haben es und vom denen die es noch nicht besitzen wollen es haben, das Handy. Für einen Großteil der Jugendlichen ist das Handy ein unverzichtbarer Begleiter. Immer und überall erreichbar und immer auf dem neusten Stand darüber was ist im Freundeskreis passiert.

Der Medienpädagogische Forschungsverband Südwest (MPFS) untersucht seit mehr als 10 Jahren den Umgang mit verschiedenen Medien der Jugendlichen. In der „JIM-Studie Jugend“ hat der Verband den Umgang mit dem Handy von Jugendlichen genauer angesehen und untersucht. Dazu habe sie Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren zu Ihrem Nutzungsverhalten des eigenen befragt.

Dabei wurde festgestellt, dass heutzutage 95% der befragten Jugendlichen ein eigenes Handy besitzen. Zum Vergleich 1998 waren lediglich 5% im Besitz eines Mobiltelefons Die 95% geben durchschnittlich 17,28 € monatlich für die Nutzung des Handys aus.

Aus Gründen der Kostenkontrolle nutzen 7 von 10 Befragten Prepaid-Handys wohingegen die Anzahl der Teenager, welche einen Handy mit Vertrag nutzen werden nur auf 30% der Befragten beziffert.

Das Handy wird längst nicht mehr nur zum telefonieren und SMS schreiben von den Teenagern genutzt. Die heutigen Handymodelle können als „multimediale Alleskönner“ beschrieben werden. Kamera und MP3-Player gehören zu Standard Ausrüstung des Handys. Demzufolge verfügen 89% der Handymodelle der Befragten über eine Kamera und 71% besitzen einen integrierten MP3-Player.

Das heißt jedoch nicht, dass das Handy nur zum fotografieren oder Musik hören verwendet wird. Ungeschlagen auf Platz eins der Nutzung bei den Jugendlichen steht das SMS schreiben. Hier ist auch ein geschlechtsspezifischer Unterschied zu erkennen. 88% der Befragten Mädchen geben an das Handy mehrmals in der Woche dafür zu nutzen eine SMS zu schreiben oder zu empfangen. Auf die Jungen trifft dieses nur auf 71% zu. Nur 61% der Befragten Jugendlichen nutzen das Mobiltelefon für regelmäßige Anrufe. Das mobile Internet stellt eines der Schlusslichter dar. Hier haben lediglich 2% angegeben, dass Handy auch zum mobilen Surfen zu nutzen und das obwohl 79 % der Handymodelle, welche die Teenager besaßen über die technischen Voraussetzungen für das mobile Surfen verfügen.

In Anbetracht der neuer Handymodelle die auf dem Markt kommen, werden sich die Zahlen bezüglich des mobilen Internets schnell ändern. Das surfen im Internet über das Handy wird immer günstiger und die dafür nötigen technische Voraussetzungen immer ausgefeilter, sodass zukünftig mehr Jugendliche das mobile Internet nutzen werden.

-gz-

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