26 August 2008 - 12:08Google bringt Betriebssystem für Handys auf den amerikanischen Markt

Zeitungsberichten zu Folge wird  T-Mobile USA als erster Anbieter ein Handy mit dem von Suchmaschienenbetreiber Google entwickelten Betriebssystem auf den amerikanischen Markt bringen. Das System wird den Namen „Android“ tragen. Zusammen mit dem Handy des taiwanesischen Hersteller HTC wird das Betriebssystem zwischen Oktober und Dezember auf den US-Markt erscheinen.

Das Smartphone soll mit dem Apple iPhone und den BlackBerrys konkurrieren. Das Google-Handy soll das erste sein, welches ein integriertes, mobiles Software- Paket enthält.

Das Android System ist freizugänglich und ermöglicht reibungslosen Zugang ins Internet über das Mobiltelefon. Das System wird in Zusammenarbeit von Telekomkonzernen, Software- Firmen und Handyproduzenten entwickelt.

Google beabsichtigt mit dem Betriebssystem in Sachen Werbung und Suche im Internet auf dem Handy andere Anbieter auszustechen und in Führung zu gehen. Und den Markt kontrollieren.

Der Prototyp des Android-Handys ist im Gegensatz zu den anderen neuen Handymodellen nicht mit Touch-Screen sondern mit einer herkömmlichen Tastatur ausgestattet.  Ansonsten sie die Funktionen ähnlich wie bei anderen Smartphones. Es können also auch damit Anwendungen von offenen Plattformen herunter geladen werden.

Künftig muss der Suchmaschienenbetreiber mit anderen Netzanbietern ins Geschäft kommen wenn er den Markt übernehmen möchte. Er wird wohl das Betriebssystem auch für andere Handymodelle kompatible machen müssen.

-gz-

Quelle. PC-Welt.de

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11 August 2008 - 10:55Telefonieren im Urlaub: warum man lieber Postkarten anstatt Handys im Ausland nutzen sollte.

Telefonieren im Urlaub: warum man lieber Postkarten anstatt Handys im Ausland  nutzen sollte.

Seit Sommer 2007  hat die EU-Kommission eine Beschränkung der Roaming-Entgelte für Telefonate im Ausland innerhalb der Eu beschlossen. Demnach werden die Minutenentgelte sinken. Momentan  liegt Grenze  bei ca. 58 Cent für abgehende Gespräche und 28 Cent für ankommende Telefonate. Zum September diesen  Jahres sollen diese Grenzen auf 54 Cent für ausgehende und 26 Cent ankommende Gespräche herabgesetzt  werden. Hier ist also eine Senkung der Gebühren im Ausland innerhalb der EU zu erwarten.  Auch wenn es sich hier  „nur“ um ein paar Cent handelt, wird es sich unterm Strich für den Verbraucher rechnen.
Jedoch sollte man nicht gewissenlos einfach drauf los quatschen. Immerhin kostet auch zukünftig ein 20- Minuten Gespräch im Ausland  10 Euro.

Zusätzlich neben dieser Senkung variieren noch die Tarife der einzelnen Netzbetreiber. Hier bieten alle Netzbetreiber Pauschalpakete für Auslandsgespräche an. Diese können Option bei  Vertragsabschluss dazu genommen werden, bei neuren Verträgen ist diese Option bereits kostenlos aktiviert. Dadurch wird das Telefonieren auch nicht günstiger. Teilweise liegen die Preise sogar über den EU-Standardtarif.

In einem alten T-Mobile Tarif kostet ein EU-Gespräch 89 Cent die Minute. Das sind immerhin 31 Cent über den momentanen EU- Standart Tarif.

Anders dagegen ist eine Option des Anbieters Vodafone. Hier zahlt man 75 Cent Verbindungsgebühr, dies gilt auch für eingehende Anrufe. Für weitere Gespräche gilt dann der Standard- Tarif, variiert aber je nach Vertrag und Option.  Im Unterschied zu anderen Anbietern können Freiminuten genutzt werden. Flatrates, welche das grenzenlose telefonieren am Wochenende ermöglichen können im Ausland nicht genutzt werden.

Es gibt auch spezielle Optionen die auch von Prepaid- Nutzern in Anspruch genommen werden können und so günstige Gespräche im Ausland ermöglichen. Mit Che-Mobil sind beispielsweise Anrufe aus den Ausland nach Deutschland für 39 Cent Möglich. Eingehenden Telefonate schlagen hierbei mit 9 bzw. Cent zu Buche.

Zusammenfassend ist es sehr schwierig bei den einzelnen Anbietern und die damit verbundenen Tarifen den Überblick zu behalten.

Eine kleinen Tipp noch am Rande: Handy ausschalten, wenn es möglich ist und die traditionelle (Urlaubs-) Kommunikationsform der Postkarten benutzen. Hier sind zusätzliche noch nette Bilder vorhanden, welche die Daheimgebliebenen noch richtig neidisch machen. Und mal ehrlich: Wer möchte am Handy über das schlechte Wetter in Deutschland quatschen wenn man im Ausland am Strand liegt…

Quelle: Mobile Zeit Nr. 4

-gz-

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