28 März 2008 - 11:09Das Handy im Alltag – Vom Telefonknochen zum Alleskönner

Noch gar nicht so lange ist es her, da das Handy als Statussymbol des Yuppie-Klischees galt. Inzwischen ist es zu einem inflationären Alltagsbegleiter aller Altersklassen geworden, der regelmäßig gegen Folgemodelle ausgetauscht wird. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Handys liegt derzeit bei 18-24 Monaten. Dies dadurch bedingt, dass ein Handyvertrag standardmäßig eine Dauer von 24 Monaten umfasst und in Folge bei Vertragsverlängerung gleich ein neues Modell mitgeliefert wird.

Doch auch was die Funktionen und Einsatzmöglichkeiten betrifft, werden von Mobilfunkproduzenten jährlich neue Standards gesetzt. War es 1999 eine Revolution, als das erste Modell mit Kamerafunktion präsentiert wurde, konkurrieren die heutigen Modelle der gehobenen Preisklasse qualitativ bereits mit der durchschnittlichen Digitalkamera. Gleiches gilt für den Musikbereich. Das Handy als Speichermedium für Musikdateien und Walkman-Ersatz konkurriert längst mit tragbaren MP3-Playern.

Die sich ständig weiter nach oben drehende Entwicklungsschraube lässt auch die Beziehung zwischen Besitzer und Handy seltsame Blüten treiben: Die ständige Erreichbarkeit, die noch vor ein paar Jahren als Revolution und Segen eingeschätzt wurde, lässt es inzwischen als Selbstverständlichkeit oder besser Pflicht erscheinen, sofort und jederzeit auf eingehende SMS zu antworten. Allein die Tatsache, das Handy zu Hause liegen gelassen zu haben, stellt für viele bereits einen Stressfaktor dar, da nicht nur die Erreichbarkeit damit nicht gewährleistet ist, sondern gleichzeitig Terminplaner, Kamera, Walkman, Notizblock und Internetzugang in der Schublade liegen gelassen wurde.

Fakt ist: Das Handy ist bei richtiger Anwendung eine Bereicherung des alltäglichen Lebens. Dabei sollte jedoch das eigene Verhalten bzw. die eigenen Bedürfnisse stets im Auge behalten werden. Brauche ich einen Handyvertrag oder nur eine Prepaid-Karte? Ist eine Flatrate notwendig? Wer in meinem Umfeld hat welchen Anbieter, welche Funktionen benötige ich im Alltag neben den Standardfunktionen? Brauche ich eine gute Kamera oder eher ein Modell mit komfortabel gestalteten Musik-Funktionen…?

Es ist eine spannende Entwicklung, die sich im Bereich des mobilen Telefonierens abzeichnet. Dabei sollte jedoch auch nicht aus den Augen gelassen werden, aus welcher Idee heraus sich die meisten Menschen für ein Handy entschieden haben: Um sich das Leben zu erleichtern!

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14 März 2008 - 12:16Handynutzung im Seniorenbereich – DIE Herausforderung im Produktdesign

Die Gesellschaft wird immer älter. Diese seit langem bekannte Tatsache stellt eine wachsende Herausforderung für Wirtschaft und Produktdesign dar. Der Handybereich ist hierzu ein passendes Beispiel: Mobiles Telefonieren stellt längst ein gesellschaftlich akzeptiertes Werkzeug des alltäglichen Lebens dar und somit ist das Handy zu einem ständigen Begleiter geworden. Gleichzeitig stellt es jedoch für ältere Leute oftmals eine Barriere dar, die statt der erhofften Vereinfachung des Lebens, teilweise eher zu einer Belastung führt. Probleme im Produktdesign finden sich vom Aufbau der Tastatur und des Displays über die Bedienungsanleitung bis hin zur Menüführung.

In Folge dessen haben sich die führenden Mobilfunkanbieter und Handyproduzenten in den letzten Jahren auf ein stark zielgruppenorientiertes Produktdesign ihrer Angebotspalette spezialisiert. Doch nicht nur das Mobiltelefon selbst, sondern auch der gesamte Dienstleistungsbereich, der sich an diesem Thema orientiert, von der Kundenberatung bis zum Handyvertrag , ist inzwischen auf die Bedürfnisse älterer Kunden ausgerichtet.

Auffällig sticht momentan das Angebot zahlreicher Weiterbildungsträger ins Auge: Vor ein paar Jahren waren es noch PC-Kurse mit der Ausrichtung auf den Seniorenbereich die verstärkt gebucht wurden. Heute stehen Veranstaltungen hoch im Kurs, in denen in Kleingruppenarbeit die wichtigsten Fragen der älteren Kunden geklärt werden: Ausgehend von den Grundfunktionen über die Frage, wie jeder sein passendes Gerät findet, bis hin zu rechtlichen Fragen zu Verträgen.

Diese Entwicklung schließt gerade für den Dienstleistungssektor letztlich eine wichtige Lücke, fordert zugleich jedoch auch eine vertiefte Auseinandersetzung mit alterspezifischen Bedürfnissen. Viele laienhaft konstruierte Thesen zum Thema Mediennutzung im Alter bedürfen hier einer genaueren Prüfung auf psychologischer wie erziehungswissenschaftlicher Basis.

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5 März 2008 - 11:50Seniorenhandy macht es einfacher..

Seniorenhandy

Der Technik aktueller Mobiltelefone sind nahezu keine Grenzen mehr gesetzt. Von einer 5-Megapixel-Kamera, über integrierte Navigationssysteme bis hin zum mp3-Player ist mittlerweile fast alles möglich und erhältlich. Zielgruppe dieser Geräte ist ganz klar der Technikbegeisterte und insbesondere jener, die sich mit den einzelnen Komponenten auskennt.
Für alle Nutzer, die mehr Wert auf Einfachheit legen, gibt es mittlerweile ein parallel laufendes Segment an zuverlässigen und übersichtlich zu bedienenden Basistelefonen, die in erster Linie durch gute Verarbeitung und einfache Handhabung bestechen.
Eine Kundengruppe, die jedoch bis vor einiger Zeit komplett unbeachtet blieb, ist die der Senioren. Für viele von ihnen sind nämlich auch zuvor genannte Basistelefon zu komplex in ihrer Bedienung und Technik. Aus diesem Grund haben viele Mobilfunkanbieter ihr Leistungsprogramm um eigens auf Senioren abgestimmte Handys und Tarife erweitert.

Vodafone offeriert beispielsweise das sogenannte Care-System. Dies ist ein 2-jähriger Vertrag, bei dem ein monatlicher Basispreis in Höhe von 12,77 € anfällt. Dazu gesellt sich noch ein Mindestumsatz im Umfang von 5,13 €, der sich auf sämtliche Gespräche (mit Ausnahme von Sonderrufnummern) anrechnen lässt. Gespräche in das deutsche Festnetz und zu Vodafone werden beim Care-Tarif mit 0,30 € pro Minute angerechnet, Telefonate in andere Mobilfunknetze kosten hingegen 0,61 € je Minute. Das Besondere an diesem Senioren-Tarif ist (neben der Tatsache, dass keine SMS versendet werden können) das Folgende: Dem Nutzer steht jederzeit die Möglichkeit eines Anrufs bei Vodafones sogenannten Vitaphone Service-Center offen. Dies ist gewissermaßen eine medizinisch geschulte Kundenbetreuung, wobei die dortigen Mitarbeiter bei einem Anruf sofortigen Einblick in die vom Kunden zur Verfügung gestellten Daten haben, angefangen von Adressdaten über Krankheitsbilder bis hin zu Kontaktdaten der nächsten Angehörigen. Bei medizinischen Notfällen kann der Kundenbetreuer unmittelbar einen Notarzt verständigen.
Weiterhin ist das Vitaphone-Center für die Konfiguration des 3-Tasten-Handys verantwortlich. Wie der Name bereits vermuten lässt, besteht dieses nur in Verbindung mit Care-Tarifen erhältliche Gerät lediglich aus drei Tasten; ein Display existiert ebenfalls nicht. Eine dieser Tasten ist fest vorkonfiguriert: Über sie erreicht der Nutzer das Vitaphone-Center. Die anderen beiden Tasten lassen sich hingegen mit beliebigen Nummern programmieren. Wie ein normales Handy ist der Nutzer zudem jederzeit unter einer von Vodafone vergebenen Mobilfunknummer erreichbar.

Vergleichbare Angebote anderer Anbieter existieren derzeit noch nicht. Zwar bieten einige Internet-Händler einfach zu bedienende Handys, die speziell auf die Bedürfnisse älterer und ggf. hilfsbedürftiger Menschen abgestimmt sind, an; jedoch offeriert derzeit kein Dienstleister einen vergleichbaren Tarif. Wer also auf der Suche nach einem zuverlässigen Seniorenhandy mit ebensolcher gebotenen Serviceleistung ist, der sollte einen genaueren Blick auf Vodafones Care-System werfen.


http://www.seniorenhandy-shop.de

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